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Vereinfachte Steuererklärung

Jeder Arbeitnehmer sollte eine Einkommensteuererklärung durchführen. Denn damit lassen sich Steuerrückerstattungen generieren. Auch wenn dies mit ein wenig Arbeit verbunden ist, lohnt sie sich. Der folgende Ratgeber beschäftigt sich mit der vereinfachten Variante und beantwortet alle wichtigen Fragen zu diesem Thema. So erstellst auch Du einfach und schnell Deine Einkommenssteuererklärung!

Höheres Nettogehalt durch die vereinfachte Einkommenssteuererklärung!

In der heutigen Zeit fallen für diverse Dinge Steuern an. Und nicht selten zahlst Du zu viele von diesen. Um Dir wenigstens einen Teil davon zurückzuholen, solltest Du jedes Jahr die sogenannte einfache Steuererklärung durchführen. Viele Arbeitnehmer verzichten auf diesen Schritt, da sie befürchten, dass er sehr viel Arbeit und Zeit in Anspruch nimmt. Da ist die kurze Einkommensteuererklärung recht schnell erledigt, wenn man weiß wie.

Denn dabei musst Du nicht die kompletten Register ziehen, sondern nur die wichtigsten Angaben tätigen. In den letzten Jahren wurden die Einkommensteuer-Formulare deutlich vereinfacht. Dadurch finden sich auch Laien mit ein wenig Einarbeitungszeit recht schnell zurecht. Bestimmte Angaben, die elektronisch bereits bekannt sind, besorgt sich das Finanzamt zudem auch selbst. Auf diese Weise wird der Steuerbescheid inklusive der errechneten Steuererstattung erstellt.

Wieso heißt die einfache Einkommenssteuererklärung wie sie heißt?

Wie eben bereits kurz angeschnitten, wurden die Vordrucke für die Einkommenssteuererklärung im Jahr 2019 deutlich vereinfacht. Dadurch können die Arbeitnehmer sie zeitsparender ausfüllen. In der Regel dauert das Ganze, wenn man weiß, was die ganzen Begriffe zu bedeuten haben, nur zehn bis fünfzehn Minuten. Sehr wichtig ist, dass Du die sogenannte Identifikationsnummer immer zur Hand hast. Dabei handelt es sich um ein spezielles und individuelles Steuermerkmal, das jedem Menschen in Deutschland vom Bundeszentralamt für Steuern zugeschickt wird.

Anhand der Nummer sammelt das zuständige Finanzamt alle wichtigen Informationen über sie. Damit sind zum Beispiel die folgenden Daten gemeint:

  • Zahlung an verschiedene Versicherungen und
  • die Lohnsteuerbescheinigung Deines Arbeitgebers

Auf Letzterer sollten Dein Arbeitslohn sowie auch die einbehaltenen Steuern stehen. Der große Vorteil der einfachen Einkommenssteuererklärung ist, dass bestimmte Zeilen markiert sind, die Du als Arbeitnehmer im Gegensatz zu damals nicht auszufüllen brauchst. So gestaltet sich der ganze Vorgang als deutlich übersichtlicher. Du kannst Du betroffenen Zeilen an einem kleinen e in einem Kreis erkennen.

Wer kann überhaupt eine vereinfachte Steuererklärung durchführen?

In erster Linie kommen durchschnittlicher Steuerzahler mit der vereinfachten Steuererklärung auf ihre Kosten. Diese dürfen lediglich normale Einkommensquellen haben, wie zum Beispiel:

  • den Arbeitslohn
  • Versorgungsbezüge oder
  • Lohnersatzleistungen

Zudem reicht die kurze Einkommenssteuererklärung nur dann aus, wenn in den jeweiligen Formularen nur bestimmte Positionen gefordert werden. Sie kann abgegeben werden, sofern alle Anforderungen erfüllt sind, und zwar:

  1. Du beziehst Deinen Lohn/Arbeitslosengeld oder Versorgungsbezüge in Deutschland
  2. Du gibst nur die Fahrten von der Arbeit nach Hause, Arbeitsmittel, Bewerbungskosten, etwaige Fortbildungskosten, Reisekosten, Kontoführungsgebühren oder Beiträge zu bestimmten Berufsverbänden als Werbungskosten an.

Darüber hinaus kannst Du als Sonderausgaben lediglich die Kirchensteuer und eventuelle Spenden und als außergewöhnliche Belastungen zum Beispiel einen Behinderten-Pauschalbetrag sowie auch die Fahrtkosten aufgrund einer Behinderung angegeben.

Grundsätzlich kann jeder Mensch eine einfache Einkommenssteuererklärung abgeben, der Steuervorauszahlungen tätigen musste oder dessen Arbeitgeber aus diversen Gründen Steuern einbehalten hat.

Viele Vorteile und einige Einschränkungen der vereinfachten Steuererklärung

Neben den zahlreichen Vorteilen bringt die vereinfachte auch einige Einschränkungen mit. Unter anderen spielen hierbei die Einnahmen aus Mieten oder auch aus bestimmten Kapitalerträgen keine Rolle. Und auch bei den oben genannten Werbungskosten, außergewöhnlichen Belastungen und auch den sogenannten Sonderausgaben gibt es einige Kürzungen auf diesem Formular. Das betrifft zum Beispiel diese Bereiche:

  • Dein Arbeitszimmer im Homeoffice
  • eventuelle Unterhaltszahlungen oder auch
  • die sogenannte doppelte Haushaltsführung.

Das alles solltest Du beachten, bevor Du die kurze Einkommenssteuererklärung ausfüllst oder abgibst.

Was genau muss ich bei den Werbungskosten beachten?

Weiter oben hast Du schon einige wichtige Informationen zu den sogenannten Werbungskosten erhalten. In diesem Abschnitt gehen wir auf diese aber noch einmal genauer ein. Denn sie nehmen einen großen Teil der Erklärung ein. Einfach gesagt, sind mit Werbungskosten alle beruflichen Ausgaben gemeint, also Kosten, die entstanden sind, um Deinen Beruf ausüben zu können. Auch Beträge durch Fortbildungen kannst Du angeben. Wenn Du jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit fährst, bekommst Du dafür eine sogenannte Entfernungspauschale von 0,30 Euro pro Kilometer.

In der einfachen Einkommenssteuererklärung gibst Du die Anzahl Deiner Arbeitstage des betroffenen Jahres sowie auch die Entfernung zu Deiner Arbeitsstelle an.

Übrigens die gerade genannte Pauschale gilt nur für Fahrten bis zu 20 Kilometern. Wenn Dein Arbeitsweg weiter ist, bekommst Du ab dem 21. Kilometer 0,35 Euro pro Kilometer. Für die Kontoführungsgebühren gibt es eine Pauschale von 16 Euro und die Arbeitsmittel kannst Du ohne Belege in Höhe von 110 Euro angeben. Wenn Du (zum Beispiel aufgrund von Corona) zu Hause arbeiten musst, steht Dir zudem auch eine Homeoffice-Pauschale in Höhe von fünf Euro pro Tag zu, maximal sind 600 Euro erlaubt.

Wo ist die einfache Einkommenssteuererklärung zu finden?

Bei Deinem Finanzamt bekommst Du die entsprechenden Formulare in Papierform. Vielfach liegen diese auch bei der Stadtverwaltung oder im Rathaus aus. Wenn Du die einfache Einkommenssteuererklärung dagegen lieber digital mit einer Steuersoftware durchführen willst, suchst Du dafür die Internetseite des sogenannten Bundesministeriums für Finanzen auf. Hier findest Du schnell die passende Datei. Zudem kann Dir dabei auch unser Steuerrechner helfen.

Gibt es Menschen, die die kurze Einkommenssteuererklärung nicht einreichen können?

Ja, alle Menschen, die nicht nur ihren normalen Arbeitslohn bekommen, sondern über zusätzliche Einkünfte verfügen, können die vereinfachte Einkommenssteuererklärung nicht einreichen. Damit sind zum Beispiel folgende Posten gemeint:

  • Einkünfte aus Vermietungen
  • Einkünfte aus einer privaten Rente und
  • Einkünfte aus einer freiberuflichen Tätigkeit

Wegfallen dagegen Ausgaben, die durch ein Arbeitszimmer in den eigenen vier Wänden, die doppelte Buchführung sowie auch durch sogenannte Sonderaufwendungen bei einem Umzug anfallen. Wenn Du diese angeben willst, musst Du die normale Steuererklärung durchführen.

Du willst nicht lange warten und dein Geld schnell zurückbekommen? Beginne jetzt die einfache Steuererklärung mit Steuergott und spare bares Geld! Zudem kannst Du dafür unseren Steuerrechner und unsere Steuersoftware nutzen!

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