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Steuererklärung für Angestellte - schnell gezaubert wie von Götterhand

Kennst du das auch? Jedes Jahr zum Ende Juli droht der Abgabetermin zur Steuererklärung für Angestellte. Für viele ein Termin, an den sie mit Grauen denken. Sie fühlen sich überfordert und “vergessen” einfach die Steuererklärung.

Wenn du zu den “Vergesslichen” gehörst, solltest du wissen, dass jährlich fast 500 Millionen Euro an den Staat verschenkt werden durch nicht abgegebene Steuererklärungen. 500 Millionen ist eine unglaubliche Zahl mit 7 Nullen. Für jeden, der keine Steuererklärung abgibt, bedeutet das, dass er im Durchschnitt knapp 1007 Euro Rückerstattung verschenkt.

Vielleicht hast du dir aber dieses Jahr vorgenommen, kein Geld zu verschenken. Bestimmt hast du dich bereits gut vorzubereitet, indem du alle Belege ordentlich in hübsche Ordner abgelegt hast - meist mit der Aufschrift

  • Ausgaben
  • Einnahmen
  • Quittungen

Im nächsten Schritt hast du dir dann den Abgabetermin in deinen Online-Kalender geschrieben und dir eine teure Steuer-Software zugelegt. Für das Wochenende, an dem du die Steuererklärung machen willst, hast du alle Partys, Aktivitäten und Ausflüge abgesagt oder verschoben.

Jetzt sitzt du bereits schon seit Stunden vor deinem Computer und tüftelst an dem Buchhaltungsprogramm. Und verzweifelst fast an dem ganzen Steuerfach-Chinesisch.

Steuergott

Wir zeigen dir jetzt, wie du diese Sorge ein für allemal los wirst!

In diesem Beitrag erklären wir dir in verständlichen Worten die Grundlagen für eine Steuererklärung für Angestellte und besser noch, wir zeigen dir, wie du ohne zeitlichen Aufwand innerhalb maximal einer Stunde deine Steuererklärung erledigt hast.

Bis wann sollte ich die Steuererklärung für Angestellte machen?

Bis 2019 galt als Frist der 31. Mai als unausweichlicher Abgabetermin für die Lohnsteuererklärung. 2019 wurde der Abgabetermin in den Juli verlegt.

Der Termin 31.07. ist für dich relevant, wenn du zur Steuererklärung verpflichtet wirst und diese ohne einen Steuerberater, beispielsweise online bei uns machst.

Tipp:

Als Angestellter bist du in der Regel nicht verpflichtet, eine Steuererklärung zu machen. Du kannst - musst aber nicht! Bei der freiwilligen Abgabe der Steuererklärung kannst du dich selber entscheiden, wann du deine Steuererklärung abgeben willst.

Was passiert, wenn ich die Frist versäume?

Dann darfst du dich erst einmal beruhigt zurücklehnen und dich freuen.

Denn hier gilt. Wenn du als Angestellter oder Angestellte freiwillig deine Steuererklärung abgibst, also nicht zur Steuererklärung verpflichtet bist, und gleichzeitig mit einer Steuererstattung rechnen kannst, bekommst du Zinsen in Höhe von 6 Prozent auf die Rückerstattung. Die Zinsen auf dein Guthaben werden dann jedoch erst ab dem 16. Monat nach Ende eines Steuerjahres berechnet.

Im Klartext heißt das. Wenn du deine Steuererklärung die letzten Jahre nicht gemacht hast, ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, deine Steuererklärung für 2015 zu machen. Der Staat belohnt dich, wenn du deine Rückerstattung erst spät machst mit Guthaben-Zinsen in Höhe von 6%.

  • reguläre Frist: 31.07. (bei einer Verpflichtung zur Steuererklärung)
  • Voraussetzung für verspätete Abgabe
  • Abgabe Steuererklärung: freiwillig
  • Lohnsteuer: voraussichtlich Rückerstattung

Muss ich eine Steuererklärung erstellen?

Wenn du angestellt bist, kann es sehr gut sein, dass du deine Steuererklärung freiwillig machen kannst, also nicht zur Abgabe verpflichtet bist. Die trifft auf viele Angestellte zu. Die Freiwilligkeit der Abgabe erklärt auch, warum so viele Angestellte ihre Steuererklärung nicht machen und Jahr für Jahr dem Fiskus Geld schenken.

In einigen Fällen ist jedoch eine Steuererklärung verpflichtend. Bei der Pflicht zur Steuererklärung gilt dann wieder die Abgabefrist des 31.07. Wir haben dir eine Checkliste zusammengestellt. Hier kannst du prüfen, ob für dich eine Steuererklärung ein MUST-DO ist.

  • Du bist in der Steuerklasse 3 oder 4 mit Faktor 5 oder 6
  • Du bist Freiberufler oder selbständig tätig, also nicht angestellt tätig
  • In deine Steuererklärung wurde ein Freibetrag eingetragen
  • Du hast Nebeneinkünfte, die höher sind als € 410 und gleichzeitig steuerpflichtig sind. Hier drunter fallen auch ALG I, Krankengeld oder Kurzarbeitergeld
  • Du hast gleichzeitig mehrere Arbeitgeber
  • Du kannst Kapitalerträge aufführen, auf die keine Abgeltungsteuer abgeführt wurde
  • Aus vorherigen Jahren hast du einen Verlustvortrag, d.h. du nimmst einen Verlust aus dem letzten Jahr mit ins aktuelle Jahr
  • Das Finanzamt fordert dich zu einer Steuererklärung auf

Achte besonders auf den dritten Punkt. Hast du auf deine Lohnsteuerkarte einen Kinderfreibetrag eingetragen, dann bist du zur Abgabe deiner Steuererklärung bis Ende Juli verpflichtet. Konntest du bei einem anderen Punkt einen Haken machen, dann bist du als Angestellte oder Angestellter ebenfalls zur Steuererklärung verpflichtet und muss diese bis zum

  • 31. Juli des laufendes Jahres

erledigen.

Müssen Auszubildende auch eine Steuerklärung machen?

Für Auszubildende ist die Steuererklärung häufig freiwillig. Die Erklärung macht Sinn,

  • wenn das Auszubildenden-Gehalt über den jährlichen Freibetrag von € 8652 liegt
  • oder wenn Ausbildungskosten steuerlich geltend gemacht werden sollen.

Wenn du Auszubildende(r) bist und dich fordert das Finanzamt zur Abgabe der Steuererklärung auf, ist diese nicht mehr freiwillig, sondern eine Verpflichtung. Diese musst du dann auch bis zum 31.7. erledigen.

Welches Jahreseinkommen ist steuerfrei?

Ein Teil deines Einkommens als Angestellte(r) ist grundsätzlich frei. Dieser sog. Grundfreibetrag wird Jahr für Jahr angepasst. Frei bedeutet in diesem Zusammenhang: Du musst auf diesen Teil deines Einkommens keine Einkommensteuer bezahlen.

Den Grundfreibetrag gibt es, damit du von einem existentiell benötigten Teil deines Einkommens deinen Lebensunterhalt bestreiten kannst. Für 2020 wurde per Gesetz vom 29.11.2018 der Grundfreibetrag auf € 9408 festgelegt, was zum Grundfreibetrag im Jahre 2019 immerhin eine Erhöhung von € 240 ausmachte. Der Freibetrag von € 9408 ist gültig für eine ledige Person. Bist du verheiratet und wirst mit deinem Partner zusammen zur Einkommensteuer veranlagt, verdoppelt sich der Betrag entsprechend.

Jeder Euro, den du über € 9408 verdienst, wird dann mit deinem aktuellen Einkommenssteuersatz besteuert.

Welche Einnahmen muss ich bei meiner Steuererklärung als Angestellte(r) melden?

Wenn du neben deinem Gehalt weitere Einkünfte aus nichtselbständigen Tätigkeiten hast, müssen diese Einkünfte in deiner Steuererklärung berücksichtigt werden.

Hierzu gehören beispielsweise

  • vermögenswirksame Leistungen
  • Entschädigungsleistungen, die du aus einer nebenberuflichen Tätigkeit bekommst. Das kann zum Beispiel eine Tätigkeit als Übungsleiter in einem Sportverein sein oder eine ehrenamtliche Tätigkeit. Wenn du hierfür eine entgeltliche Leistung bekommen hast, ist diese zwar in der Regel steuerfrei, sie muss jedoch trotzdem in deiner Steuererklärung aufgeführt werden.
  • Lohnersatz-Leistungen, die du ohne Steuerabzug erhältst, beispielsweise ein Krankengeld

Was sind Lohnersatz-Leistungen?

Wie der Name schon sagt, ersetzen Lohnersatzleistungen dein entfallendes Gehalt, wenn du aus bestimmten Gründen nicht arbeiten kannst. Es ist gleichermaßen eine finanzielle Hilfe. Finanziert werden diese Lohnersatzleistungen nach dem sog. Solidarprinzip.

Solidarprinzip bedeutet: Als Angestellte(r) werden jeden Monat von deinem Gehalt Beiträge für die

  • Krankenversicherung
  • Rentenversicherung
  • Arbeitslosenversicherung

abgezogen. Das sind die sog. Sozialabgaben. Diese werden nach dem Solidarprinzip von den Trägern der Sozialversicherungsleistungen verwalten.

Deine Sozialabgaben kommen den Berufstätigen zugute, die Unterstützungen in Anspruch nehmen.

Verlierst du selbst deine Arbeit oder kannst aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten, erhältst du wiederum Zahlungen von den Sozialversicherungsträgern, um dein entfallendes Gehalt auszugleichen und deinen Lebensunterhalt sicherzustellen.

Folgende Lohnersatzleistungen gibt es:

Gesundheit

  • Krankengeld
  • Verletztengeld
  • Pflegeunterstützungsgeld

Mutterschaft

  • Elterngeld
  • Mutterschaftsgeld

Arbeitsosigkeit

  • Arbeitslosengeld
  • Kurzarbeitergeld
  • Winterausfallgeld

Was sind Werbungskosten?

Unter Werbungskosten versteht man Ausgaben, die im direkten Zusammenhang mit deinem Angestelltenverhältnis stehen. Musst du beispielsweise bestimmte Arbeitskleidung tragen, dann stehen die Anschaffungskosten oder die Reinigungskosten im direkten Verhältnis zu deiner Tätigkeit als Angestellte(r). Wenn du diese Kosten nicht direkt von deinem Arbeitgeber erstattet bekommen hast, kannst du sie in deiner Steuererklärung für Angestellte als Werbungskosten eintragen.

Liegen diese Werbungskosten unter € 1000, brauchst du keine Belege einreichen. Ohne Nachweise erhältst du automatisch eine Werbekostenpauschale in Höhe von € 1000.

Beispiele zu Werbungskosten und deren Belege

  • Versicherungen: Versicherungspolice oder Rechnung
  • Arbeitsmittel: Beleg über den Kauf eines neuen PCs
  • Weiterbildungskosten: Seminarrechnung

Bei Steuergott.com musst du deine Belege nicht nach Art oder Monat sortieren. Sende uns einfach deine Belege per Foto zu. Den Rest erledigen wir.

Brauche ich eine Lohnsteuerbescheinigung?

Hier ein klares Ja. Ohne deine Lohnsteuerbescheinigung können wir keine Lohnsteuererklärung für dich machen. Normalerweise bekommst du deine Lohnsteuerbescheinigung jeweils zum Jahresende von deinem Arbeitgeber, spätestens jedoch mit deiner Gehaltsabrechnung im Januar oder Februar des neuen Jahres.

Hat dein Arbeitgeber die Lohnsteuerbescheinigung vergessen, fordere sie unbedingt für deine Unterlagen an.

Da die Daten bereits vorab elektronisch an die Finanzämter übermittelt wurden, musst du die Lohnsteuerbescheinigung nicht in Papierform deiner Steuererklärung hinzufügen. Für die Bearbeitung brauchen wir jedoch ein Foto deiner Lohnsteuerbescheinigung.

Muss ich jedes Jahr meine Unterlagen neu einreichen?

Grundsätzlich ja. Wir haben für dich die Steuererklärung so vereinfacht, dass du die Steuererklärung als Angestellte innerhalb 10 Minuten erledigt haben solltest. Du musst nur folgende Dokumente und Belege per Foto an uns senden:

  • Lohnsteuerbescheinigung
  • Lohnersatzleistungen
  • Belege über Ausgaben

Wir übertragen deine Daten verschlüsselt, sicher und authentifiziert an das Finanzamt. Deine Daten liegen auf einem deutschen Server, sind passwortgeschützt und SSL-verschlüsselt.

Wie lange dauert es, bis ich meine Steuerrückerstattung bekomme?

Du kannst wählen:

Sofortauszahlung also eine Vorfinanzierung deiner Steuererstattung oder reguläre Beantragung.

Wenn du dich für die Sofortauszahlung entscheidest, hast du zwei Optionen:

  1. 80% der Steuererstattung in 10 Tagen für 39 Euro oder
  2. 70% der Steuererstattung garantiert innerhalb von 24 Stunden

Vielleicht wolltest du dir dieses Jahr endlich einen Kurzurlaub an der Algarve gönnen oder du liebäugelst schon seit einiger Zeit mit dem schicken Sofa in rot. Profitiere von der Sofortauszahlung / Lohnsteuervorfinanzierung und erfülle dir deinen langgehegten Wunsch. Über die Steuererstattung durch das Finanzamt wird die Vorfinanzierung getilgt.

Lohnsteuer für Angestellte - verschenke kein Geld und erfülle dir deine Wünsche

Beantrage mit uns deine Lohnsteuer. Du musst dich nicht stundenlang durch Belege und Formulare quälen.

Unsere Mission ist es, dass mehr und mehr Menschen in den Genuss von Steuererstattungen kommen. Schluss mit Geldverschenken. Die Steuererklärung ist schnell, einfach und per Sofortauszahlung deiner Lohnsteuer kannst du direkt von deiner ausgerechneten Steuererstattung profitieren.

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